Grüne bedanken sich bei Karin Bergmann für ihren Einsatz

Wien (OTS) – „Früher oder später wäre Martin Kušej als Burgdirektor sowieso fällig gewesen. Wobei früher besser gewesen“, kommentiert der Grüne Kultursprecher Wolfgang Zinggl die Entscheidung des Ministers für die neue künstlerische Leitung. „Dann wäre es nämlich kaum zum Trümmerhaufen gekommen, den Matthias Hartmann, der ihm vorgezogen worden war, hinterlassen hat. Kušejs Arbeit, vor allem aber sein kulturpolitischer Sachverstand, mit dem er das Theater als Teil des politischen Geschehens sieht, lässt wegweisende Auseinandersetzungen erwarten. Auseinandersetzungen, mit denen der Einfluss von Kunst auf eine Liberalisierung der Gesellschaft gestärkt werden kann. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit“, betont Zinggl.

„Es ist mir aber ein Anliegen, bei dieser Gelegenheit noch einmal die hervorragende Arbeit von Karin Bergmann zu betonen. Unter schwierigsten Bedingungen hat sie das Haus nicht nur organisatorisch sondern auch inhaltlich optimal geleitet. Sie ist ganz ohne Seitenblicke-Glamour ausgekommen, hat ein sinkendes Schiff unaufgeregt zurück auf Kurs gebracht und gleichzeitig beeindruckende Leistungen ermöglicht. Es tut mir aufrichtig leid, dass sie nicht noch eine Periode anhängen wollte. Immerhin bleibt ihr Partner aus dieser schwierigen Zeit, Thomas Königstorfer, in seiner Funktion als kaufmännischer Direktor, Garant für eine seriöse Geschäftsführung.“